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Theaterfreunde auf großer Fahrt

Zum 25. Mal organisierte Jürgen Bandte, der 1. Vorsitzende, eine Theaterreise für die Förderer des Hessischen Landestheaters Marburg. Nach Magdeburg, Hannover, Würzburg oder Saarbrücken und 20 anderen Theatern in Deutschland ging es diesmal nach Pforzheim. Die Stadt Pforzheim mit 136.000 Einwohnern mitten im Theatergroßraum Mannheim, Karlsruhe und Stuttgart leistet sich ein eigenes Drei-Spartenhaus mit Oper, Schauspiel und Ballett mit einem großen Haus mit 500 Zuschauern und einer Studiobühne.

Grund genug für den Freundeskreis Pforzheim, das Theater und den ca. 500 Mitgliedern starken Förderverein zu besuchen. Dieser grüßte durch seinen 1. Vorsitzenden Jürgen Stöffler die Reisenden und es folgte ein zwangloser Austausch der Förderer über ihre jeweilige Förderarbeit. Anschließend gab es einen Rundgang durch den Theaterbau mit Blick hinter die Bühne und auf die Bühne sowie die Architektur des neuen Baues.

Auf der großen Bühne wurde gerade das Bühnenbild für die Abendvorstellung „Der Barbier von Sevilla“ von Rossini aufgebaut und bot Gelegenheit, einmal ein Gruppenfoto auf den Brettern, die die Welt bedeuten, aufzunehmen. Um 18 Uhr öffnete sich schon der Vorhang zur Oper, zuvor gab es noch eine Einführung in die Oper und deren Inszenierung. Die Freunde des Hessischen Landestheaters erlebten anschließend eine turbulente komische Oper mit herrlichen Stimmen und der hinreißenden Musik von Rossini, dargeboten durch ein gutes Orchester.

Natürlich kann man Pforzheim nicht verlassen, bevor man nicht noch das Schmuckmuseum der Gold- und Schmuckstadt besucht. Deshalb besuchten die Theaterfreunde am Sonntagvormittag noch die Ausstellung „5.000 Jahre Schmuckgeschichte“, die auch eine Geschichte der Welt ist. Pforzheim ist einen Besuch wert.

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